Wir befanden uns im Flugzeug von Frankfurt nach Sydney. Schlafen war die beste Methode, die Zeit platt zuschlagen.
Zwischendurch aus dem Fenster geschaut, die Landschaft zog unter uns vorbei: Karge Wüsten in Indien mit nahezu
ausgetrockneten Flussläufen, türkisfarbenes Meer, Städte. Dann sahen wir viele Inseln und hatten Malaysia erreicht.
Zwischenstopp in Singapur. Wir mussten aussteigen Beine vertreten. Beim Weiterflug sahen wir viele beleuchtete Schiffe
und Boote, ein toller Anblick. Das nächste Ziel war Sydney, Australien. Wir erreichten den Flughafen am frühen Morgen,
nachdem wir durch einen hellen Sternenhimmel geflogen waren. Drei Stunden Aufenthalt und Weiterflug nach Christchurch.
Beim Abheben des Fliegers erhaschten wir einen kurzen Blick auf die Harbour-Bridge und das Opernhaus. Der Flug fühlte
sich kurz an, denn schon bald konnten wir Neuseeland unter uns erkennen: Land durchzogen von Flüssen, Berge, schneebedeckt, wunderschön.
Nach den üblichen Zollformalitäten standen wir in der Flughafenhalle und warteten darauf, abgeholt zu werden,
was aber nicht geschah. Nach einem Anruf beim Wohnmobilvermieter fuhren wir mit dem Taxi dahin und erhielten unser Wohnmobil.
Wir fuhren daraufhin kreuz und quer durch Christchurch, auf der Suche nach Verpflegung. Merke: Nie an hohen Feiertagen in fremde
Länder reisen. Nach dem wir uns an zwei Tankstellen mit dem nötigsten eingedeckt hatten, machten wir uns auf die Suche nach
einem schönen Campingplatz. Wir fanden diesen 50km süd-westlich von Christchurch in Rakaia. Morgen wollen wir weiter, noch
etwas südlicher am anderen Ende der Welt.
Nach einem kurzen Frühstück und einer notwendigen Dusche verließen wir den hübschen Campingplatz.
Wir fuhren die 1 entlang durch Ashburton nach Timuka und weiter nach Timaru und wie in jedem
Urlaub testeten wir auch heute wieder ein "ausländisches" McDonalds-Restaurant und irgendwie
schmeckte das Essen hier ein wenig anders. Während wir unser Menü auf einem Parkplatz am Caroline Bay verzehrten,
eröffnete sich uns ein wenig das Wesen der Inselbewohner: so geht der Kiwi beispielsweise bei 15°C und kühlem Wind,
aber Sonnenschein, unbekümmert in kurzen, luftigen Kleidchen, sowie kurzer Hose und T-Shirt am Strand entlang,
oder direkt mit Badesachen eine Runde ins Meer. Auch verfügt er über einen erstaunlichen Autogeschmack:
dröhnende Maschinen, grelle Farben, Chrom und breite Reifen drücken seine Lebenseinstellung aus.
Und seltsame Nummernschilder: ERODIC.
Nach kurzem Spaziergang über den Strand fuhren wir weiter gen Süden. Unser nächste Ziel waren die Moeraki Boulders.
Beinahe wären wir jedoch vorbeigefahren, da die Beschilderung hier dann doch etwas verwirrte. An einem Sandstrand
liegen viele große, runde Steinkugeln. Rund, angeplatzt oder kaputt. In den geplatzten Kugeln können wir kristallartige,
braune Ablagerungen erkennen. Der Maori-Sage nach handelt es sich bei den Kugeln um die Transportkörbe des Kanus der Vorfahren,
die hier an Land gingen. Die Kugeln haben laut Wissenschaft wahrscheinlich eine ähnliche Entstehungsgeschichte wie Perlen.
Anstatt in einer Muschel entstanden die Kugeln aber in einer Lehmschicht. Auf dem Rückweg zum Camper konnten wir
zwei Delfine dabei beobachten, wie sie auf den Wellen "surften". Es war spät geworden und so steuerten wir den
nächsten Campingplatz bei Waikonaiti an.
Wir brachen zeitig auf, da wir die die Southern Scenic Route bereisen wollten, von Dunedin nach Invercargill.
Die Straße schlängelte sich die ganze Zeit durch eine bergige Landschaft. An manchen Stellen fühlten wir uns
wie in Schottland. Eigentlich wollten wir am Nugget Point mal schauen, ob wir Seehunde sehen, doch diese Schotterstraße
durften wir mit dem Wohnmobil nicht befahren. Ärgerlich! Also machten wir kehrt, und fuhren weiter über kurvige Straßen
zu den Purakaunui-Falls. Dort angekommen, fanden wir uns in einer anderen Welt wieder. Es war recht still, nur ab und
zu wurde die Stille von Vogellauten durchbrochen, diese klangen sehr melodisch, klar und laut. Der Wald erschien uns
wie ein richtiger Regenwald, feucht, kalt, dicht und dunkel. Wir fanden sogar Baumfarn, den schon die Dinosaurier kannten,
und immer wieder hörten wir die seltsamen Laute der Vögel. Der Wasserfall ist wunderschön. Ein Bach stürzt über mehrere
Stufen eine Felswand hinunter. Nach einiger Zeit verließen wir diesen wundersamen Ort, an dem die Zeit stehengeblieben
scheint und fahren weiter gen Invercargill. Auf dem Florence Hill Lookout erwartete uns ein grandioser Blick über die Tautuku Bay.
An einem weißen Sandstrand brechen sich die Wellen des blauen Pacific Ocean. Unser Weg führte uns weiter durch die kurvigen,
bewaldeten Täler nach Fortrose. An einer kleinen Bucht hielten wir kurz an. Unweit dieser Bucht brechen sich die Wellen an Klippen.
Mit diesem Rauschen im Hintergrund erlebten wir einen wundervollen Sonnenuntergang. Einen schönen Campingplatz fanden wir direkt
vor den Toren Invercargills. Am nächsten Tag sollte uns unser Weg in den legendären Milford Sound führen.
Heute stand der lange Weg zum Milford Sound auf dem Programm. Doch vorher füllten wir in Invercargill die Vorräte auf.
Danach nahmen wir die Straße 99. Sie soll schöner sein als die 6. Wir durchfuren Riverton, die älteste Stadt der
Südinsel. Hinter Riverton gibt es einen herrlichen Strand, den Colac Bay. Surfer reiten hier auf den Wellen.
Am nächsten Strand bei Orepuki hielten wir an, den hier soll es Glitzersteine (Gemstones) geben. Der Strand
ist interessant, das er direkt an einer Steilküste liegt, die aus porösem Sandstein und Kohleadern besteht.
Beim Weiterfahren stellten wir jedoch fest, dass es der falsche Strand war, wir hätten bloß einen Weg später
reinfahren brauchen. Weiter ging die Fahrt durch sanfte Hügellandschaften auf die Berge zu. Unterwegs sahen
wir eine Hängebrücke aus dem Jahr 1899. Nach Manapouri erreichten wir schließlich Te Anau, ein schönes Städtchen
am gleichnamigen See. Dort kauften wir dann auch endlich eine leckere Flasche neuseeländischen Rotwein. Wir
waren jedoch spät dran und fuhren auf der 94 weiter zum Milford Sound. Draußen fing es an uz nieseln. Nach
gut 1,5 Stunden erreichten wir den Homer Tunnel, einen einspurigen Tunnel mit Ampel, der steil nach unten führt.
Hinter dem Tunnel erwarteten uns ein paar Vögel zur Begrüßung. Keas, die neuseeländischenn Bergpapageien, machten
sich über die wartenden Autos her. Auf diese Begegnung hat Katja sich schon lange gefreut. Die Vögel waren neugierig,
betrachteten sie aufgeregt und knabberten an ihren Schuhen. Einer war sogar so zutraulich, er biss Katja spielerisch
in den Finger und zerrte daran. Nach dieser schönen Pause fuhren wir weiter, um am Milford Sound die Pleite zu erleben,
dass der (recht kleine) Campingplatz bereits ausgebucht war. Also beschlossen wir notgedrungen wieder die 120km zurück
nach Te Anau zu fahren. Wir rasten also knapp 105 Minuten durch die Dunkelheit und den immer wieder einsetzenden Regen,
um schließlich auf einem gemütlichen Campingplatz anzukommen. Wir buchten direkt für den nächsten Abend mit, um kein
Risiko mehr einzugehen, denn die Weiterreise führte so oder so über Te Anau.
Letzte Nacht schüttete es wie aus Eimern, aber das soll hier normal sein, wie auch die bemoosten Bäume im Wald zeigen.
Heute fuhren wir noch einmal zum Milford Sound. Diesmal hielten wir jedoch da, wo es etwas zu schauen gab. Das erste Ziel
waren somit die Mirror Lakes, kleine Seen in denen sich der Himmel und die umliegenden Berge spiegeln (wenn das Wasser ruhig ist).
Weiter ging die Fahrt, auf der Flucht vor Touri-Bussen und nervenden Sandflies. Nach kurvigen Straßen genossen wir den Blick vom
Kaka Creek Lookout in eine tiefe Schlucht. Nach noch mehr kurvigen Straßen und etlichen Höhenmeter erreichten wir wieder den Homer-Tunnel.
Auf dem Parkplatz davor kochten wir ersteinmal. Nach unserer Mittagspause durchfuhren wir erneut die einspurige Tunnelkatastrophe.
Hinter dem Tunnel saßen wieder die Keas, diesmal bedacht auf alles Futter, was sie kriegen konnten. Jeder stopft die Vögel trotz
Verbot voll, um ein gutes Foto zu bekommen. Dadurch verlieren die Tiere allerdings ihren Spieltrieb, was schade ist.
Unser nächstes Ziel war "The Chasm". Hier handelt es sich um einen Wasserfall, der den Felsuntergrund so bearbeitet hat,
das Löcher und eine tiefe, enge Schlucht entstanden sind. Es ist wirklich sehr beeindruckend, wie die Wassermassen
tosend in die Tiefe stürzen. Nach vielen Kilometern haben wir den Milford Sound erreicht. Wir spazieren durch ein
kleines Wäldchen, genossen die Pflanzen- und Tierwelt. Langsam fing es wieder an zu regnen. Wir beschlossen die Rückfahrt anzutreten.
Unterwegs erlebten wir mal wieder die Fahrkünste mancher Kiwis, langsam und unmöglich, oder halsbrecherisch und genau so unmöglich.
Der Tag war sehr interessant, wir haben viel, viel gesehen und erlebt.
Diesen Tag verbrachten wir ausnahmsweise etwas mehr im Wohnmobil. Wir fuhren in die Southern Alps. Über Lumsden führte
uns die Straße vorbei am Lake Wakatipu, wo wir kurz am Treppenhaus des Teufels (Devil's Staircase) hielten und wieder
einmal an die zu dieser Zeit stattfindende Oldtimerralley erinnert wurden. Weiter ging unser Weg vorbei an Queenstown
in das Weinanbaugebiet um die Stadt Cromwell. Die Weinreben hingen voller Trauben und leuchteten in den Farben gelb, rot und grün.
Auch die Bäume leuchteten in strahlendem gelb. So stellen wir uns den Indian Summer vor. Wir hielten kurz am Lake Dunston,
wo Marian einige Steine in den See werfen konnte und wir wieder Mal die Unbekümmertheit der Neuseeländer genossen, denn zu
dritt wurde ein Boot zu Wasser gelassen und das hieß, KURZE Hose, Tennissocken bis zu den Knien gezogen, Turnschuhe an und
ab mit diesen in den See, damit das Boot nicht wegtreiben konnte. An Tarras vorbei führte unser Weg schließlich über den
Lindis Pass und uns zu unserem nächsten Campingplatz in Omarama, der zur Freude von Marian einen Spielplatz hatte.
Nachdem wir Marian vom Spielplatz loseisen konnten, setzten wir unsere Fahrt Richtung Mt Cook fort.
Über den türkis-blau, grünen Lake Pukaki warfen wir einen Blick auf den höchsten Berg Neuseelands und
seine schneebedeckten Nachbarn. Durch die alpine Berglandschaft schlängte sich die Straße und führte
uns zum nächsten See, dem Lake Tekapo. Auf einer kleinen Landzunge im See fanden wir die Church of the good sheperd.
Rings um erscheint das Bergpanorama und auf dem See glitzerte die Sonnenstrahlen. Nach dem wir die Sonne genossen hatten,
setzten wir unsere Fahrt fort über die 8 auf die 79. Die Fahrt führte über Ebenen, an Bergketten und riesigen Schafherden vorbei.
Neben der Straße wachsen riesige Hecken aus Tannen meterhoch in den Himmel. Nach 17km auf der 79 bogen wir kurz ab Richtung Raincliff.
Hier soll es Maori-Gemälde auf einer Felzwand geben. Der Ort liegt versteckt auf der linken Seite. Über ein paar Stufen gelangten wir
an zwei Felsvorsprünge. In dem ersten Vorsprung sahen wir nichts. An dem zweiten konnten wir irgendetwas auf der Felswand erkennen,
in blau und rot und schwarz. Das Herkommen hat sich trotzdem gelohnt, denn auf dem Weg sitzt ein hübscher Schmetterling und kleine
Vögel hüpfen durch die Büsche, überall stehen Palmen und die Sonne scheint warm vom blauen Himmel. Nach dieser Pause ging es weiter
nach Geraldine und von dort über die schnurgerade 72 weiter an Mesven vorbei bis nach Glentunnel. Auf dem dortigen Campingplatz
entdeckten wir als letzten Höhepunkt des Tages eine Gottesanbeterin.
Überpünktlich brachen wir auf zum Arthur's Pass. Der Camper quälte sich die steilen Berge hoch,
um auf der anderen Seite wieder ins Tal zu düsen. Eben sahen wir noch die Sonne, und plötzlich
steckten wir in einer dicken Wolke, die langsam die Berge hoch kroch. Auch kamen wir ab und zu
an einem See vorbei, über den Nebelschwaden waberten. Während der Fahrt zogen Berge und Täler,
Wälder und Flusslandschaften an uns vorbei. Immer wieder viel die Landschaft direkt neben der
Straße steil in Schluchten ab. Wir kamen trotz dem teils regnerischen Wetters gut voran, was auch
daran lag, dass wir aufgrund der Wetterlage nicht oft hielten. Schließlich hatten wir die Southern
Alps erneut überquert und bogen an der Westküste in Richtung Süden nach Hokitika ab. Hier machten
wir einen kleinen Stadtbummel und erhielten in den zahlreichen Jadegeschäften Einblick in die Kunst
des Jadeschleifens. Danach fuhren wir auf den Campingplatz "Shining Star". Dieser entpuppte sich als
wahrer Glückstreffer, denn er ist nicht nur schön und gemütlich, sondern liegt zu dem noch an einem
wunderbaren Sandstrand und unweit einer kleinen Glowworm-Grotte. Zu dieser machten wir uns auch zuerst auf.
Die Grotte liegt versteckt in einem kleinen, dunklen Wäldchen mit vielen Vögeln. Wir entdeckten jedoch keine
Glühwürmchen, weil es natürlich am hellichten Tag viel zu hell war, und so beschlossen wir im Dunkeln noch einmal
wiederzukommen. Anschließend spazierten wir zum nahegelegenen Strand. Hier konnte Marian im Sand spielen und wir
unserer "Steinsammelleidenschaft" freien Lauf lassen. Als es schließlich dunkel war, machten wir uns auf zu den
Glowworms. Vor dem Eingang zum Wäldchen standen schon einige Autos und das wir keine Taschenlampe hatten,
schlossen wir uns einigen weiteren Neugierigen an. UND plötzlich sahen wir immer mehr bläulich-weiße Punkte
überall auf der Felswand. Ein wahrer Sternenhimmel tat sich nur einige Meter von uns entfernt auf. Es war
einfach wunderschön. So endete für uns dieser wunderschöne Tag.
Bei den Glowworms handelt es sich übrigens nicht um die Glühwürmchen, die bei uns herumfliegen,
sondern um die Larve einer Fliegenart, die mit dem Licht andere Insekten anlockt. Diese verfangen
sich in klebrigen Fäden und werden so mit zur Nahrungsquelle.
Nach einem kurzen Spaziergang durch Hokitika brachen wir auf, die Westcoast entlang. Unser Weg führte uns nach Greymouth,
wo wir auch noch etwas durch das Towncenter bummelten und uns nochmals über das Thema Jade weiterbildeten.
Als Mittagsessen gab dann was von "MäcGonse", wie unser Sohn immer zu McDonalds sagt. Wir hielten in der Nähe
von Point Elisabeth, und hatten beim Essen einen tollen Blick über die Bucht. Danach fuhren wir weiter, immer
an der Küste entlang, den Pancake Rocks entgegen. Es war sonnig und herrlich warm, T-Shirt-Wetter. Bei den Pancake
Rocks angekommen, wanderten wir los über den Rundweg, der entlang exotischer Pflanzen und Palmen führt. Dann entdeckten
wir die berühmten Felsen, die wirklich wie übereinander gestapelte Pfannekuchen aussehen. Jedoch vorher konnten wir beobachten,
wie das Meer durch Felsentore in eine Art Kessel strömt und dort den Felsen immer weiter unterhöhlt. Das "Blowhole" konnten wir
leider nicht richtig erleben, da keine Flut war und das Meer nicht reindrückte. Der Rundweg führte uns weiter an Gebilden vorbei,
die wie Gesichter aussehen. Zum Schluss konnten wir noch auf eine wunderschöne Bucht schauen. Nach diesem Erlebnis führte uns
unser Weg weiter an der Küste entlang, Richtung Westport. Wir machten halt an einer "Sealcolony" und entdeckten sogar ein paar
Seehunde, die sich zwischen den Felsen tummelten. Süß anzuschauen. Auf dem Rückweg begegneten uns ein paar Wekas und auf dem
Parkplatz dachte einer dieser seltsamen Laufvögel, er bekäme etwas zu essen. Nach dem Marian kurz am Strand gebuddelt hatte,
führte uns unsere Fahrt kurz am Cape Foulwind vorbei Richtung Westport.
Eigentlich wollten wir in Murchison nächtigen, aber wir beschlossen bis Richmond durchzufahren. Hierbei sei gesagt,
dass dies keine einfache Sache war, da nachts viele LKWs unterwegs sind, die nur Fernlicht anhaben und rasen wie die
Wilden. Außerdem führte die Straße wieder kurvig und auf und ab durch die Berge. Im Dunkeln, gegen 19:30Uhr und
völlig entnervt erreichten wir Richmond, fanden den Campingplatz und beschlossen, zwei Nächte zu buchen, damit wir
Morgen einen ruhigen Tag an der Tasman Bay verbringen können.
Schon wieder Bilderbuchwetter! Nach einem gemütlichen Frühstück (wir hatten heute Zeit!) brachen wir auf
zum Einkaufen in die Stadt. Danach ging es direkt los an Tasman Bay entlang. Neuseeländer lieben wohl kurvige
Straße, denn nach dem wir durch diverse Weinanbaugebiete gefahren sind (haben Zitronen- und Orangenbäume gesehen),
ging dir kurvige Fahrt den Berg hoch wieder los. Dabei suchen wir durch nur eine schöne Restarea mit tollem Blick.
Diese fanden wir auch, mit Blick über die Bay. Dort oben spazierten wir noch einen Weg entlang, wo rechts und links
daneben sehr tiefe Löcher in der Erde sein sollen, sahen wir aber nicht viel von. Dafür ist der Blick von der
Plattform aus um so grandioser. Nach kurzem Staunen und Genießen fuhren, bzw. kurvten wir wieder nach unten,
um einen schönen Strand zu suchen, um die Sonne noch etwas genießen zu können. Wir entdeckten die Rabbit Island,
wo das Strandgebiet sogar abends dicht macht, und fanden einen kilometerlangen, herrlichen Sandstrand vor.
Für jeden fand sich eine Beschäftigung. Marian buddelte und grub im Sand, wir ruhten uns auf den Treibgutbaumstämmen
aus, oder suchten Muscheln. Die sind hier besonders schön und groß. Nach zweistündiger ausgiebiger Beschäftigung
traten wir die Rückfahrt zum Campingplatz an. Morgen fahren wir nach Picton, um übermorgen mit der Interislander
auf die Nordinsel überzusetzen.
Wir brachen auf nach Picton. der Weg war heute recht kurz. In Picton orientierten wir uns schnell,
wo wir Morgen hinfahren müssen, um aufs Schiff zu kommen. Dann suchten wir uns einen schönen Campingplatz
(der gefundene hatte sogar eine Familiendusche), stellten den Camper ab und erkundeten Picton noch ein wenig zu Fuß.
Heute wechselten wir via Schiff die Inseln, von der Südinsel auf die Nordinsel. Aber vorher mussten wir
uns noch etwas die Zeit mit Stadtbummel vertreiben, da das Schiff erst am Nachmittag losfuhr. Picton hat
eine wunderschöne Strandpromenade mit großen Palmen und herrlichen Blick auf den Sound, sowie einen schönen
Spielplatz. Als das Schiff endlich da war, begann das gleiche wie bei unserer Islandreise: alle Autos mussten
in Reihe warten, wurden dann verladen, und dann begann die Überfahrt. Beim Durchfahren des Sounds sahen
wir sogar eine reativ große Delfinherde. Die Tiere sprangen sogar richtig aus dem Wasser. Ein toller Anblick!
Die Überfahrt über die Cook Strait verlief recht ruhig, das Schiff schaukelte nur ein wenig. Doch auch dies
war schon einigen Passagieren zu viel.
Nach DREI äußerst langweiligen Stunden kamen wir endlich in Wellington an: Kulturschock! Autobahn!
So viele Leute auf einem Haufen! Wir beeilten uns, schnell etwas außerhalb zu kommen, fanden einen kleinen
Campingplatz und freuten uns auf unsere letzten 8 Tage in Neuseeland.
Wir brachen auf in Richtung Tongariro Nationalpark. Die Landschaft wechselte von platt zu leicht bergig,
bis der schneebedeckte Vulkan am Horizont erschien. Wir fuhren ihm entgegen. Unterwegs kamen wir an diversen
Baustellen vorbei, Marian betrachtete aufmerksam die verschiedenen Baustellenfahrzeuge (und davon hatte es hier viele).
Wir wurden von den netten Leuten an der Baustelle oft angesprochen und interessiert befragt. Nettes, offenes Völkchen.
An den Raukawa Falls machten wir kurz halt, um den Wasserfall zu betrachten, der in ein türkisfarbenes Becken fällt.
Viel zu schnell waren wir am Campingplatz, gingen kurz duschen und Marian testete den "Pielpatz". Dann überlegten wir,
was wir morgen machen werden.
Zeitig brachen wir auf, um heute noch ein paar Schwefelquellen zu erleben. Wir mussten hierzu jedoch einmal
um den Vulkan herumfahren. Auf der einen Seite war herrliches Wetter, aber hinter dem Vulkan stauten sich die
Wolken und es nebelte und nieselte heftig. Wir fuhren über eine Straße, die durch eine Art Wüste führt, dann
durch ein Lavafeld, wo die Straße eingearbeitet wurde. Durch die tiefhängenden Wolken wirkte die Szenerie unwirklich, fremd.
Dann tauchte der Lake Taupo auf. Wir fuhren an seinem Ufer entlang bis zum gleichnamigen Ort. Dort besuchten wir die Huka Falls.
Hierbei handelt es sich um einen Flusslauf, der Stromschnellen (der 100m breite Fluss Waikato quetscht sich hier durch einen nur
15m breiten Canyon) bildet und am Ende einen Wasserfall ergibt. Der Waikato River wird nachts an mehreren Stellen gestaut und
führt dann nur ein Achtel der tagsüber fließenden Wassermenge. Tagsüber werden mit dem gestauten Wasser mehrere Wasserkraftwerke
betrieben und so ein Großteil der Stromversorgung der Nordinsel gedeckt.
Um den vielen Touristen zu entkommen, verließen wir den kristallklaren Lake Taupo und fuhren weiter zu den
Craters of the moon. Hierbei handelt es sich um ein Thermalgebiet. Wir wandelten 45 Minuten durch dampfendes Gebiet,
schauten hier und dort in einen kleinen oder großen Krater, sahen Farben, fühlten die Wärme, hörten das Blubbern der
Schlammlöcher. In manchen Löcher wachsen Pflanzen. Irgendwie erwarteten wir den Minisaurier, der plötzlich zwischen
den Pflanzen auftaucht. Nach diesem Erlebnis fuhren wir weiter gen Rotorua. Morgen wollen wir hier die restlichen,
interessanten Thermalgebiete erkunden, und dann weiterfahren zu ein paar Höhlen mit Glühwürmchen.
Am heutigen Tage machte uns das Wetter nicht viel Spaß. Zum ersten Mal!!! Es nieselte, ganz fein, die Art Wasser von oben,
die wirklich durch alles durch geht. Wir trotzten jedoch dem Wetter und machten uns auf, den ersten thermal Spot zu besuchen,
und zwar Te Puia/Roturua. Zuerst wollten wir ins "Kiwi-House". Doch da waren zu viele Leute drin, also erkundeten wir erst den Park.
Wir sahen viele Mudpools, lustig hüpfenden Schlamm, es stank überall. Der Geysir spukte immer fort, wie eine Fontäne, und überall
sind Ablagerungen zu sehen. Das Wetter wurde immer übler, wir waren nun durchnass. Wir eilten nun durch den Park
(der Eintritt war übrigens 40 Euro pro Person, Marian ausgenommen, da unter 5 Jahren) zum Kiwihaus, und zum
ersten Mal in unserem Leben sahen wir einen Kiwi, live und in, naja, etwas abgedunkelter Farbe. Er war erstaunlich
groß und stocherte mit seinem langen Schnabel in der Erde rum. Er kam ganz nah an der Scheibe entlang. Hurra, der
erste Kiwi! Auf dem Rückweg zum Camper hörte der Regen etwas auf, und so konnten wir noch einmal den Blick über
den grünen Dschungel genießen, wo überall kleine Dampfschwaden von den heißen Quellen aufstiegen. Irgendwie unwirklich!
Unser Weg führte uns nun zu Wai-o-tapu Thermal Area. Die Wanderung durch den Park ist wirklich besonders,
es gibt vieles zu bestaunen: Teufelsbadewannen, Teufels Farbtöpfe, Sintherterassen, einen Krater mit Vogelnestern,
einen anderen Krater mit giftgrünem Wasser, hellgelbe Schwefelablagerungen, grüne Seen, ein Wasserloch mit dem Namen
Austernschale. Das Schönste ist jedoch der Champagne-Pool, ein großes Wasserbecken mit orangefarbenen Ablagerungen
und an den Rändern steigen Kohlendioxidblasen auf, der See "prickelt" also, daher auch sein Name. Bei der Wanderung
trafen wir auf zwei Schweizer, diese waren schon seit 5 Wochen im Land und lieben das Reisen genau so wie wir.
Unsere Weiterfahrt führte uns an die Westküste, nach Otorahanga, welches wir spät am Abend erreichten.
Da wir etwas kaputt vom gestrigen anstregenden Tag waren, entschieden wir uns heute für das "Light-Programm".
Nach dem Vorräte Auffüllen am Morgen besuchten wir nachmittags das im Ort ansässige Kiwi-House. Wir sahen wieder
zwei der lustigen Gesellen. Da die Tiere nachtaktiv sind, und in abgedunkelten Räumen zu sehen sind, dürfen keine
Fotos gemacht werden. Das Wesen der Tiere könnte so auch nicht festgehalten werden. Im Park gibt es noch andere Tiere:
Eulen, Enten, Greifvögel, Keas und anderes heimiges Federvieh. Im letzten Gehege wurden wir von einer kleinen Ente begrüßt.
Sie saß auf dem Zaun und ließ sich sogar streicheln, als Gegenleistung knabberte sie an den Fingern und am Schmuck. Im Park
ist sie übrigens als "Hello-Duck" bekannt. Super!
Nach dem Vogelhaus Besuch fuhren wir Richtung Waitomo-Caves. Eigentlich wollten wir ja die Höhlen besuchen,
aber mit Marian würde eine 2 Stunden Aktion niemals gut gehen. Ihm wäre furchtbar langweilig. Wir machten statt
dessen den "Bush-Walk". Er ist sogar kostenlos. Wir wanderten durch dichten Dschungel, über schmale Pfade, die
sich an den Fels schmiegten, über Holzbrücken, die über schwindelnde Höhen führten und krochen durch kleine Höhlen
im Berg, wo der Weg langführte. Den Höhepunkt der Wanderung erlebten wir in einer Höhle, wo wir auf einer
Aussichtsplattform standen (im Dunkeln) und einen Blick in eine Schlucht warfen, wo der Fluss sich rauschend
seinen Weg sucht. Wir konnten das Wasser bloß erahnen. Schaurig unheimlich! Ein weiteres Highlight waren die
Glowworms, die wir an der Höhlendecke entdeckten. Kleine blaue Lichter wie LEDs. Schön! Auf dem Weg zurück zum
Camper querten wir den Bach über eine kleine Holzbrücke. Diese Wanderung hatte sich gelohnt.
Neben uns auf dem Campingplatz stand ein Paar aus Australien. Der Mann war vor 50 Jahren aus Deutschland ausgewandert.
Wir unterhielten uns mit den beiden (auf deutsch) und erfuhren, dass die Höhlengeschichte wirklich nichts für den den
kleinen Mann gewesen wäre. Auch hatten wir großes Glück auf der Südinsel mit dem Wetter, denn dort schien das Wetter so
schlecht geworden zu sein, dass viel Straßen wegen Washout (Unterspülung) gesperrt waren. Und wir hatten fast 2 Wochen
gutes Wetter dort. Wir tauschten uns über unsere Erlebnisse aus und fuhren dann weiter, die Leute vom Känguruh-Kontinent
Richtung Auckland und wir auf die Coromandel-Halbinsel. Die Strecke war wieder kurvenreich und wechselte ab von Flachland
zu Berge zu Küstenstraße. Wir besuchten zuerst den "Hot-Water-Beach", einen Strand, an dem an drei Stellen heiße Quellen
unter Sand hervortreten. Die Leute graben ein Loch in den Sand und setzen sich in dieses sich mit warmem Wasser füllenden Loch.
Es ist ein wirklich lustiger Anblick, wie dort jung und alt, dick und dünn, schwarz und weiß zusammen im heißen Wasser sitzen
und versuchen, das kalte Wasser des Pazifiks von ihren Löchern fernzuhalten.
Einige Kilometer weiter fanden wir einen wunderschönen Campingplatz. Hier hatten wir einen Stellplatz mit Blick auf das Meer
und direktem Zugang zum Strand. Der Strand befindet sich in einer Bucht, wo sich auch ein paar Inseln befinden. So hat man
vom Strand einen schönen Blick. Wir spazierten ein wenig am Meer entlang und Marian konnte wieder buddeln. An diesem Abend
schliefen wir zum zweiten Mal in diesem Urlaub mit Meeresrauschen ein.
Es regnete und windete gewaltig. Aus unserer heutigen Tour zur Cathedral Cove wurde leider nichts,
denn Katja wollte nicht 90 Minuten durch Regen laufen, um am Ende feststellen zu müssen, dass sich
das Nasswerden nicht gelohnt hat, da man wegen der Flut eh nichts sehen kann. Wir begaben uns nach
dem Frühstück (und dem Möwenfüttern: Merke ---> Fütterst du eine, kommen 50!!!) also auf den Weg nach
Auckland. Das Wetter war wirklich schlecht. Aber auf der anderen Seite der Berge schien die Sonne,
jedoch der nächste Regen zog schon von Auckland her. Auf unserem Weg lag ein Schmetterlingshaus. Dort
hielten wir kurz und bewunderten die schönen bunten Schmetterlinge und kleinen Vögelchen, die dort wohnen.
Ein Schmetterling verfolgte uns regelrecht, ein anderer nahm auf Katjas Finger platz und in einem kleinen
Teich entdeckten wir hunderte von Guppies, die neugierig an Finger stubsten, wenn man diese ins Wasser hielt.
Unsere Weiterfahrt führte uns kurz vor Auckland auf einen kleinen gemütlichen Campingplatz. Wir überlegten nach
dem Mittagessen, ob wir mal kurz gucken fahren, wo wir am letzten Tag den Camper abgeben müssen und da wir schon
mal unterwegs waren, schauten wir auch gleich, wo der Flughafen ist. Und von dort aus hatten wir die Idee doch
direkt mal nach Auckland hineinzufahren. Das war ein echtes Abenteuer, denn mit mit einem 8 Meter langen
Wohnmobil im Berufsverkehr und bei (einsetzender) Dunkelheit durch Auckland zu fahren war doch etwas nervenzehrend.
Wir entdeckten auf unserer Fahrt den Auckland Zoo und später den Skytower. Er blinkte und leuchtete und ist riesengroß.
Wir schauten nur kurz, wo wir morgen evtl. parken könnten, und wuselten uns wieder aus Auckland heraus zu unserem
Campingplatz. Und fast hat er nun gegonnen, unser letzter Tag in Neuseeland.
Nach dem Frühstück fuhren wir wieder nach Auckland rein, Richtung Auckland Zoo. Der Zoo ist wirklich recht
liebevoll gestaltet. Die Tiere haben schöne, große Gehege. Wir sehen Otter, Wallabys und was man sonst noch
so in einem Zoo sehen kann (auch zwei muntere Kiwis). Im Papageigehege durfte Katja einen kleinen Papagei mit
einer Fllüssigkeit füttern. Marian fand den Spielplatz natürlich am schönsten.
Nach dem wir unsere Runden durch den Zoo gedreht hatten, fuhren wir weiter, noch mal nach Auckland rein.
Wir fanden einen großen Parkplatz direkt am Victoria Park. Von hier aus liefen wir bis zum Skytower.
Im Skytower fuhren wir dann mit einem Aufzug (der ein Glasfenster im Boden hat, und Türen aus Glas, damit man schön rausgucken kann)
auf die Besucherplattform in 186m Höhe. Von hier aus hatten wir einen supertollen Blick über Auckland, den Hafen, bis weit ins
Land hinein. Wir sahen die Hügel, um die Auckland gebaut wurde. Die Autos sahen aus wie Spielzeug. Über dem Fluss sahen wir,
wie es regnete. Wir konnten einmal im Kreis laufen und schauten in jede Himmelsrichtung. Beeindruckend! Im Boden sind hier
und da auch ein paar Scheiben eingelassen, aber das war zuviel für Katjas Höhenangst. Dann fuhren wir mit einem zweiten
Aufzug noch höher auf 220m. Hier konnten wir das leichte Schwanken fühlen, aber der Rundblick ist atemberaubend toll.
Nach dem wir die Aussicht genossen haben, fuhren wir mit dem Aufzug in einem Affentempo wieder herunter. Auf dem Rückweg
beschlossen wir uns noch bei McDonalds etwas zu holen.
Unser Abreisetag brach früh an. Denn wir wollten den Camper so früh wie möglich abgeben um dem größten Gedränge aus dem Weg zu gehen.
Also gaben wir mächtig Gas mit Frühstück, Duschen und sauber machen. Wir verabschiedeten uns von den zwei Australien-Deutschen,
die wir am Vortag auf dem Campingplatz wieder angetroffen hatten, und verließen gegen 9:30Uhr den Campingplatz. Den Camper
hatten wir auch schnell abgegeben, und ein Taxi brachte uns zum Flughafen. Dort flogen wir gegen 13:45Uhr los von Auckland
nach Sydney. Vom Flugzeug aus konnten wir noch einen Blick auf den Ninety-Mile-Beach werfen. Der Flug dauerte drei Stunden.
In Sydney mussten wir dann rennen, denn wir hatten nur 10 Minuten Zeit um den nächsten Flieger zu erreichen. Nun lagen acht
Stunden Flug vor uns. Wir flogen über Australien, bewunderten die Landschaft, die in der Abendsonne unter uns dahin zog.
Wir sahen Wüsten, Dünen, die rot leuchteten, Flussläufe und schließlich, bevor die Sonne ganz unterging, das Meer.
Im Dunkeln landeten wir in Singapur. Wir sahen wieder die beleuchteten Schiffe auf dem Wasser. Wir mussten für eine
Stunden das Flugzeug verlassen. Dann lagen nochmal 11,45 Stunden Flugzeit vor uns. Marian schlief viel, wir konnten
höchsten eine Stunde Schlaf finden. Als wir dann im Morgengrauen endlich gegen 6:00Uhr in Frankfurt landeten, waren
wir heilfroh, es endlich geschafft zu haben. Die Koffer waren auch angekommen, und wir verließen gegen 7:00Uhr in
unserem Mietauto den Fraport über die Autobahn gen Heimerzheim.
Wie schnell doch drei Wochen vergehen. Zurückblickend können wir sagen, dass sich die Reise gewohnt hat. Wir haben ein schönes,
interessantes Land erkundet, mit viel Fazetten. Wir haben viele nette Leute getroffen und der Kiwi an sich ist sehr kinderfreundlich.
Auch war es eine tolle Erfahrung das Campen kennenzulernen. Diese Erfahrung wird uns wohl auf unserem zukünftigen Weg weiter begleiten.
Danke Neuseeland für diese wunderbare Zeit, sie hat uns die Welt ein Stück weiter geöffnet.